Winfried Bausback: Bayern als Motor des digitalen Fortschritts

Ein Video-Interview mit dem bayerischen Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback: Wie stellt sich Bayern den digitalen Herausforderungen?

Letzte Woche hat die Expertenkommission Forschung und Innovation (EFI) der Bundesregierung ihr Jahresgutachten 2016 überreicht – im Vordergrund steht die Digitalisierung. Und sie gibt der Politik keine guten Noten: Industrie 4.0 ist zu eng gedacht und die Gestaltungsmöglichkeiten der Digitalisierung werden nicht ausreichend berücksichtigt. Konkret bemängelt die EFI, dass es aktuell nur um die Verteidigung der bis dato erfolgreichen Geschäftsbereiche geht. Dabei ist es zwingend erforderlich, neue Modelle zu etablieren. Dazu gehören Themen wie E-Health oder Digitale Services in der Masse und nicht nur in abgegrenzten Gebieten. Auch die Transformation vorhandener Stärken würde positive Effekte erzielen. Empfohlen wird z.B. eine spezielle Robotikstrategie (auch außerhalb der Automobilindustrie).

Bayern als Vorbild?

Zusammengefasst sind noch viel Initiative und Engagement notwendig, um erfolgreich voranzuschreiten. Ein Bundesland, das diese Herausforderung in Angriff nimmt, ist Bayern. Im Zentrum Digitalisierung.Bayern bündelt die Staatsregierung alle Digitalisierungsaktivitäten und entwickelt sie weiter. Mit der Zukunftsstrategie BAYERN DIGITAL soll die Spitzenposition als Hochtechnologiestandort in Europa ausgebaut und ein Bayern 4.0 geschaffen werden. Ziel ist, das Bundesland als führende Region des digitalen Aufbruchs zu positionieren.

Ende 2015 haben wir dazu den bayerischen Justizminister Prof. Dr. Winfried Bausback interviewt – ihm zufolge sollen bis 2018 1,5 Milliarden Euro in den Ausbau der digitalen Strukturen fließen:

 

 

Was denken Sie? Reichen diese Maßnahmen aus, um Bayern zum Motor des digitalen Fortschritts zu machen?

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