IT-Optimierung: Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen

IT-Optimierung: Der Anfang ist die Hälfte des Ganzen

Auf den richtigen Start kommt es an: IT-Leiter, die für ihr Unternehmen Optimierungspotenziale identifizieren und nutzen wollen, beginnen am besten mit einer gründlichen Analyse. Diese kann mit Hilfe eines IT-Checks erfolgen, der die Zukunftsfähigkeit einer IT-Infrastruktur beleuchtet.

Kosten reduzieren, die Produktivität steigern und die Qualität erhöhen: IT-Leiter stehen nicht selten vor einer Herausforderung, die der Quadratur des Kreises gleichkommt. Neu ist das Thema indessen nicht und entsprechend vielfältig das Meinungsbild.

[Update] Wie zukunftsfähig ist Ihre IT?

Vor der Optimierung steht die Analyse: Das PASS FIT-Check gibt Ihnen einen ersten Eindruck darüber, wo sich Ihre IT in Sachen Zukunftsfähigkeit befindet. Beantworten Sie Beispielfragen unter anderem aus den Themenbereichen Qualitätsmanagement, Systembetrieb und Applikationsspezifikation und erhalten Sie eine detaillierte Auswertung, die Ihnen Optimierungspotenziale aufzeigt.

Erschwerend kommt hinzu, dass der jeweilige Fokus der IT-Optimierung sehr unterschiedlich ausfallen kann. Sollen beispielsweise durch Produktivitätssteigerung die Kosten gesenkt werden oder soll eine Qualitätsoffensive eine erhöhte Produktivität mit sich bringen? Darüber hinaus können gänzlich unterschiedliche Bereiche betrachtet werden: Ist der IT-Betrieb (Run) entscheidend oder sind es die IT-Projekte (Change)? Entsprechend vielfältig sind auch die Schlussfolgerungen und die propagierten Maßnahmen.

Analyse als Voraussetzung der IT-Optimierung

Eine systematische Analyse schafft den Überblick über alle Faktoren, die es bei der IT-Optimierung zu berücksichtigen gilt, vom IT-Betrieb über das Qualitäts- und Anforderungsmanagement und die Entwicklung bis hin zur System- und Anwendungsarchitektur. Jeder dieser Bereiche hat einen unterschiedlich großen Einfluss auf die drei Faktoren Kosten, Produktivität und Qualität.

Im Bereich der Entwicklung sollten sich IT-Verantwortliche beispielsweise die folgenden Fragen stellen:

  • Welche Entwicklungswerkzeuge werden eingesetzt und entlasten sie den Entwickler von Standardaufgaben? Unterstützt der Editor durch Syntaxergänzungen?
  • Können verschiedene Versionsstände einfach verwaltet werden?
  • Ist die Dokumentation von Funktionen integriert?
  • Finden statische Codeanalysen statt?
  • Wird ein Nightly Build oder sogar eine kontinuierliche Integration durchgeführt?
  • Wie werden Komponenten verwaltet, verallgemeinert, getestet und wiederverwendet?
  • Gibt es Vorgaben zu verwendeten Standards, Styleguides, eine Referenzarchitektur?

Diese Liste ließe sich beliebig weiterführen, wobei jeder einzelne der genannten Punkte die Kosten, Produktivität und Qualität beeinflusst. So weit so offensichtlich.

Hebelwirkungen identifizieren

Doch im Status quo der IT-Infrastruktur können auch Hebelwirkungen verborgen liegen, die sich nur durch eine umfassende Gesamtbetrachtung offenbaren. Der Einsatz von am Markt verfügbaren Standards – begonnen bei den Coding Conventions bis zur eingesetzten Entwicklungsumgebung (IDE) und einer vorgegebenen Referenzarchitektur – erschließt beispielsweise die Möglichkeit, das Entwicklungsteam bei einzelnen Projekten temporär und flexibel durch Experten aufzustocken. Somit hat die Entwicklung in diesem Fall indirekte Auswirkungen auf das Ressourcen- bzw. IT-Projektmanagement.

Es zeigt sich, dass Schlüsselbereiche wie Systembetrieb, Personal-, Anforderungs- sowie Qualitätsmanagement, aber auch die System- und Anwendungsarchitektur nicht nur eine direkte Auswirkung auf Kosten, Produktivität und Qualität vorweisen können, sondern ebenfalls indirekt die umliegenden Bereiche beeinflussen.

Das Potenzial liegt in der IT-Analyse

Die IT-Optimierung ist ein weites Feld, das es vor Beginn der initialen Maßnahmen erst einmal in seinem gesamten Ausmaß zu durchdringen und von verschiedenen Blickwinkeln aus zu betrachten gilt. Solch eine IT-Analyse schafft die Voraussetzungen sowohl für Quick Wins als auch langfristige Optimierungspotenziale und hilft IT-Leitern dabei, ihre Unternehmen mit der passenden Strategie zum Erfolg zu führen.

(Dieser Blogbeitrag ist ursprünglich am 18. März 2015 erschienen und wurde am 18. Juni 2015 aktualisiert.) 

 

Bildquelle: Shutterstock

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