Legacy-Anwendungen renovieren

Welches Potenzial in Architekturreviews auf Alt-Anwendungen steckt, zeigte einer meiner letzten Beiträge. Von der Theorie geht es nun in die Praxis – konkrete Beispiele aus Kundenprojekten machen die Möglichkeiten anschaulicher.

Ein oft gehörtes Bonmot in der IT:  „Never change a running system“. Dieser Ansatz hält sich hartnäckig, obwohl schon oft aufgezeigt wurde, dass er falsch ist. Weiterlesen 

Java wird erwachsen

Anfang 1996 wurde das JDK 1.0 veröffentlicht. 18 Jahre später, im März 2014, erschien das JDK 8. Das Release mit den bisher vermutlich größten Erweiterungen – was ändert sich?

Java 8 bringt die größten Syntaxveränderungen in der Geschichte von Java mit sich, mindestens aber seit Java 5. Hier wurden Sprachfeatures wie Generics, Annotations, Enums und variable Parameterlisten etabliert, die mittlerweile in den alltäglichen Gebrauch übernommen wurden. Weiterlesen 

Wenn zwei Riesen aufeinander treffen: SAP übernimmt Concur

Der Software-Konzern SAP plant den teuersten Zukauf seiner Unternehmensgeschichte und ist bereit für den Cloud-Anbieter Concur 6,5 Milliarden Euro auf den Tisch zu legen. Was steckt hinter dem Deal und was bedeutet er für Kunden und den Wettbewerb?

Kennen Sie Concur? Das Unternehmen bietet cloud-basierte Software rund um das Thema Geschäftsreisen – weltweit hat das Unternehmen 23.000 Kunden, rund 25 Millionen Anwender nutzen die Lösung, um Reisen zu planen und abzurechnen. Weiterlesen 

Individueller Standard: Mass Customization in der Softwareentwicklung

Industrialisierung vs. Individualisierung = Massen vs. Einzelfertigung – eine Gleichung, die ihre Gültigkeit heute weitgehend verloren hat. Sowohl in der Industrie als auch in der Softwareentwicklung gehört die Zukunft der individualisierten Massenfertigung (Mass Customization).

Lange Zeit galt: Die Massenproduktion ermöglicht eine optimale Ausnutzung von Betriebsmitteln und damit höhere Stückzahlen, kürzere Lieferzeiten und einen geringeren Produktpreis als die Einzelfertigung. Weiterlesen 

Alte Zöpfe abschneiden: mit zeitgemäßen Plattformen in die Zukunft

Wer heute den Anschluss verpasst, ist der Verlierer von morgen. Zentraler Baustein für den Erfolg ist eine moderne IT – trotzdem setzen viele Unternehmen immer noch auf proprietäre Mainframes wie die BS2000.

Für die Ablösung alter Plattformen gibt es viele gute Gründe: die Zahl der Experten nimmt stetig ab, hohe Lizenz- und Wartungskosten belasten die IT-Budgets und Kompatibilität zu neuen Technologien? Fehlanzeige! Weiterlesen 

Automatisierte Messungen: Ansatzpunkte, Vorteile und Grenzen

Automatisierung macht Messungen praxistauglich. Allerdings ist die ermittelte Produktivität teilweise nur eingeschränkt vergleichbar.

Regelmäßige Umfangsmessungen sind in der Softwareentwicklung unumgänglich. Sie ermöglichen Aussagen über den Zuwachs des funktionalen Umfangs einer Anwendung und damit über die Weiterentwicklungsproduktivität für jedes Release/Inkrement. Weiterlesen 

Zeit für eine neue Umfangsmetrik: die PASS Data-Interaction-Point-Methode

Methoden für die Messung des funktionalen Umfangs einer Software gibt es viele, in der Praxis des kennzahlenbasierten IT-Managements einsetzbar sind aus meiner Sicht wenige. Mein Favorit: die PASS Data-Interaction-Point-Methode.

Die Data-Interaction-Point-Methode ist eine funktionsorientierte Umfangsmetrik, ähnlich der Function-Point-Analyse und der COSMIC-Methode. Weiterlesen 

Eine neue Messmethoden-Generation: COSMIC

Die Function-Point-Analyse ist weit verbreitet. Der Nachteil: Unschärfen bei einigen Anwendungstypen. Einer ihrer Nachfolger: die COSMIC-Methode. Doch hält diese wirklich was sie verspricht? 

Die COSMIC-Methode, 2003 als ISO/IEC 19761-Standard anerkannt, ist eine Weiterentwicklung der Function-Point-Methode und betrachtet die funktionalen Systemanforderungen an ein zu bewertendes Softwareprodukt aus Nutzersicht. Weiterlesen 

Spione, Hacker, Datendiebe: Herausforderung Cyber-Spionage

PRISM und Heartbleed – nur zwei Beispiele für die Überwachungs- und Datenskandale der letzten Monate. Entsprechend hoch ist der Diskussionsbedarf rund um das Thema IT-Sicherheit. Bei unserem Forum „Spione, Hacker, Datendiebe“ am 24. Juli gaben zwei Insider spannende Einblicke in die Welt der Spionage: Cyberwar-Experte Dr. phil. Sandro Gaycken sowie Spionageabwehr-Spezialist Daniel Joseph. Weiterlesen 

Ihre Meinung ist gefragt: Reise-Apps– praktische kleine Helfer?

Das mobile Internet verändert das Reisen – nicht zuletzt durch Apps stehen Reiseinformationen jederzeit zur Verfügung. Aber entspricht das Angebot auch den Nutzererwartungen? Dieser Frage geht meine aktuelle Umfrage auf den Grund.

Schnell, günstig und „always-on“: Das mobile Internet ist unaufhaltsam auf dem Vormarsch – ob in Europa, Asien oder den USA. Weiterlesen 

Ist die Function-Point-Methode noch aktuell?

Die bekannteste Methode zur Analyse des funktionalen Umfangs einer Software ist die Function-Point-Analyse. Der Vorteil: Sie ist frei von Schätzungen – es wird ausschließlich gezählt und alle Kriterien für die Punktwerte sind klar definiert. Das heißt, sie ist sowohl objektiv als auch zuverlässig und valide. Aber ist sie auch genau?

Die Function-Point-Methode orientiert sich an den Anwendungsfällen eines Systems und zählt Elementarprozesse, mit denen Daten über die Systemgrenzen hinweg ein- oder ausgegeben werden, sowie damit in Zusammenhang stehende Datenstrukturen in internen und externen Datenbeständen.
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Migration von Altsystemen: Roboter vs. Mensch

Aufwand, Risiko, Kosten – die Standardargumente gegen eine Ablösung von Altsystemen durch moderne Lösungen lassen viele IT-Verantwortliche zurückschrecken. Zu unrecht. Denn mit automatisierten Migrationsverfahren lassen sich diese Hürden elegant meistern.

Alltag im Leben vieler CIO’s: eine heterogene Systemlandschaft, historisch gewachsene Anwendungen, Legacy-/ HOST-Systeme, Millionen Zeilen COBOL-Code. Weiterlesen 

Glauben ist gut – wissen ist besser: Methoden zur Messung des Softwareumfangs

Eine zukunfts- und wettbewerbsfähige Softwareentwicklung ist ohne regelmäßige Produktivitätsmessungen nicht möglich – so der Tenor meines letzten Beitrags. Doch wie lässt sich der Umfang einer Software messen?

Nur wer den Output seines Systems kennt, kann die Entwicklungsproduktivität messen und dadurch zuverlässige Aufwandsaussagen für künftige Projekte treffen. Weiterlesen 

Ein Plädoyer für native Apps

Web-Apps werden native Apps nicht ablösen. Viele Jahre prophezeit, ist der Trend heute wieder gegenläufig. Die Nachfrage geht klar in Richtung nativer Anwendungen. Zu überzeugend sind die Vorteile in der User Experience.

Eine Aussage, die zunächst einen Blick in die Vergangenheit notwendig macht: Mit dem Ziel, mittels moderner Webtechnologien ein natives User Interface (UI) nachzubilden, sind in den letzten Jahren zahlreiche Frameworks entstanden (jQuery Mobile, Telekom Unify, PASS WTL etc.). Weiterlesen 

Innovationen erfordern Mut zum Standard

Standardsoftware oder Individuallösung? Eine vieldiskutierte Grundsatzfrage mit klaren Argumenten – für beide Seiten. Zumindest bisher. Die Standardsoftware der neuen Generation mischt die Karten neu.

Der Wettbewerbsdruck und die Kundenansprüche steigen – und zwar branchenübergreifend. Unternehmen stehen vor der Herausforderung, ihre Kunden innerhalb einer kurzen Time-to-Market mit Produkten und Services zu versorgen. Weiterlesen