Digitale Transformation: Systeme müssen kommunizieren

Digitale Transformation: Systeme müssen kommunizieren

Heterogene Softwarelandschaften in Unternehmen sind alte Bekannte, leider. Denn sie erschweren die lückenlose und anwendungsübergreifende Bearbeitung von Prozessen.

Die fortschreitende Digitalisierung ist in aller Munde. Unternehmen jedweder Größe und Branche stehen vor der Herausforderung, Geschäftsprozesse digital und ohne Medienbrüche abzubilden. Der Wunsch nach Optimierung ist da: Laut Lünendonk-Studie 2017 wollen nahezu alle befragten Anwenderunternehmen innerhalb von zwei Jahren ihre Geschäftsprozesse so stark digitalisiert haben, dass es keine Medienbrüche mehr gibt und sich die Produktivität damit deutlich verbessert.

Während das Ziel also Automatisierung und Digitalisierung heißt, sieht die Praxis häufig anders aus: Daten werden oft händisch erfasst und dann zwischen einzelnen Bereichen oder Abteilungen weitergegeben. Die Folge: Aufwändige Workflows, die personelle Ressourcen binden. Und nicht nur das: Eine hohe Fehleranfälligkeit, große Mengen an Dubletten sowie Mehrfachdatenhaltung sind vielerorts vorprogrammiert.

„Best-of-Breed“ ist nicht immer das Beste

Darüber hinaus existieren vor allem in mittelständischen Unternehmen häufig viele verschiedene Systeme nebeneinander, die zwar friedlich aber leider horizontal statt vertikal arbeiten. Egal, ob Warenwirtschafts-, Zeiterfassungs- oder ERP-Systeme – immer noch herrscht die Maxime des „Von allem nur das Beste“ in den Köpfen der Entscheider vor. Für die unternehmerische Praxis bedeutet dies, dass Daten aus eben diesen verschiedenen Systemen oft mühsam zusammengetragen und anschließend in Bezug zueinander gesetzt werden müssen. Größte Herausforderungen dabei: Qualität und Konsistenz der Daten.

Auch die IT-Administratoren haben ihre Mühen, die digitale Transformation zu begleiten. In der Regel mit der Integration bestehender Systeme beauftragt, stehen sie vor einem Berg, dessen Performance sie sicherstellen und den sie gleichzeitig pflegen und warten müssen. Dies gelingt ihnen aber nur dann, wenn entsprechende Schnittstellen vorhanden sind. Und hier liegt der Hase im Pfeffer, sprich, hier liegt ein großes Hindernis auf dem Weg in die Digitalisierung.

Systeme müssen untereinander kommunizieren!

Egal, ob mittelständisches Autohaus oder hippes Start-up: bestehende IT-Systeme müssen zwingend untereinander kommunizieren, um skalierfähig zu bleiben und um relevante Geschäftsprozesse ganzheitlich digital abbilden zu können. Was nutzen hervorragende Anwendungen, wenn mangels Schnittstellen untereinander kein Datenaustausch möglich ist? Die Lösung kann eine Software sein, die eine Brücke zwischen einzelnen Systemen oder Anwendungen schlägt sowie den Austausch von Daten automatisiert und beschleunigt.

Den Weg ebnen

Eine solche Automatisierungssoftware kann beispielsweise per Webservice Systeme oder Anwendungen verbinden, zwischen denen es bis dato keine Schnittstelle gab. Auf Basis der entstandenen Verbindung ist die Software in der Lage, Daten zu lesen, anzuzeigen, zu vergleichen, zu übergeben und zu pflegen. Der Austausch von Daten wird automatisiert und beschleunigt sowie die lückenlose Bearbeitung von Geschäftsvorfällen ermöglicht. Der Einsatz von Automatisierungssoftware bringt vielerlei Vorteile: Der Datenaustausch ist unabhängig von der Anwendung oder der Programmiersprache möglich, die Installation am Arbeitsplatz gelingt einfach und schnell. Medienbrüche werden vermieden, Mitarbeiter entlastet und die Effizienz steigt. Der Weg in die Digitalisierung ist frei.

 

Bildquelle: Shutterstock

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